
Die Modellregion Harz ist stark durch die Nutzung erneuerbarer Energien geprägt: Wind, Sonne und andere alternative Energiequellen tragen im Landkreis mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent (¹) zur Stromversorgung bei. Umweltschonende Elektromobilität
Es stellt sich die Frage, wie erneuerbar erzeugter Strom dazu genutzt werden
kann, Elektro-Fahrzeuge mit regional erzeugten regenerativen Energien zu
versorgen.
Entwicklung von innovativen Konzepten für die Photovoltaik-Industrie
Das kooperative Forschungskolleg „StrukturSolar – Innovative Strukturierungskonzepte für Solarzellen der nächsten Generation“ der Hochschule Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat erfolgreich seine Arbeit aufgenommen. Die ersten drei von acht Doktoranden sind mit Aufgaben betraut worden. Das Forschungskolleg ist eines von bundesweit sieben durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pilotprojekten. Ein Ziel der Projekte ist, die spezifischen Potentiale der Universitäten und Fachhochschulen in den Bereichen von Grundlagenforschung, anwendungssowie prozess- und produktorientierter Forschung projektbezogen zusammenzuführen. Dabei soll gleichzeitig qualifizierten Absolventen von Fachhochschulen der Weg zur Promotion eröffnet werden. Entsprechend stehen die kooperativen Forschungskollegs Master-Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen gleichermaßen offen.

Kompetenzzentrum für Energie-Effizienzoptimierung automatisierter Gebäude (KEO) erschließt hohe Einsparpotenziale
Bei Inbetriebnahme neuer oder modernisierter Gebäude mit anspruchsvollen
Gebäudeautomationssystemen können erfahrungsgemäß Kenngrößen wie Reglerparameter, Gebäudezeitkonstanten, Heizkurven u.a. nur eingeschränkt optimiert werden. Anpassungen an die Veränderungen der Umgebungsbedingungen über den Jahresverlauf oder an ein verändertes Nutzerverhalten werden nur selten vorgenommen. Hier liegen große Potenziale, die Betriebskosten und die CO -Emission zu senken – allerdings benötigen die meisten Betreiber neuer oder modernisierter Gebäude dazu fachkundige Unterstützung. Das ist der Ansatzpunkt des KEO, das an der Hochschule Merseburg gemeinsam mit der Spicher GmbH aus Halle initiiert wurde. In den Projekten „Smart Energy with smart People“, „Energieeffi zienzuntersuchungen für Landesimmobilien“ und in weiteren Projekten erarbeiten Studenten der Hochschule Merseburg auf Basis einer ganzheitlichen Untersuchung Lösungsvorschläge zur effi zienteren Energienutzung.
Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) unterstützen die Landeshauptstadt auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt und Modellstadt für erneuerbare Energien. Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek, Projektleiter, im Interview

Austausch zwischen Netzwerk und Beirat
Das erste KAT-Beiratstreffen des Jahres 2012 fand am 8. März 2012 an der Hochschule Harz in Wernigerode statt. Der Gastgeber und neue KAT-Sprecher, Prorektor Prof. Dr. Stolzenburg, stellte dem Beirat unter der Leitung von Dr. Ihlow den aktuellen Stand der Entwicklungen des Kompetenznetzwerkes vor. Er regte eine Umfrage an, in der in größerem Umfang die Bedarfe der regionalen Wirtschaft zu ermitteln sind, um das Leistungsangebot des KAT optimal darauf abzustimmen.
Die dafür verantwortliche KAT-Arbeitsgruppe Controlling steht unter der Leitung der Hochschule Harz. Zudem wurden aktuelle Projekte des Harzer KAT-Kompetenzzentrums für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen vorgestellt. Rege diskutiert wurden die Anforderungen der lokalen Industrieunternehmen an Aus- und Weiterbildung. Zu dem Thema ist im Laufe des Jahres eine Veranstaltung angedacht.
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Der gesellschaftliche Kontext für unternehmerisches Handeln befindet sich im Zuge globaler Entwicklung und weltwirtschaftlicher Integration in einem grundlegenden Wandel. Der unternehmensethische Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf der Fragestellung, wie Unternehmen die internen Wertschöpfungsprozesse strategisch auf diese Veränderungen ausrichten können – Stichwort: „Corporate Social Responsibility“ und „Corporate Sustainability“ –und welche Strukturen der Corporate Governance erforderlich sind, damit Unternehmen und ihre Manager die Chancen der weltwirtschaftlichen Entwicklung (besser) ergreifen und gleichzeitig zur Lösung moralischer Herausforderungen beitragen können.